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Münchener Bach-Chor

Neues vom Münchener Bach-Chor

Besitzer: Münchener Bach-Chor

Einführungen, Mitteilungen, Kritiken

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  • Anzahl der Beiträge: 9
  • Letzter Beitrag: 14.4.2010 11:07
  • Veröffenlticht seit: 10.9.2008 10:09

Liste der Beiträge

14.4.2010 11:07

Münchener Bach-Chor

Beitrag von BR-Klassik

Beitrag von BR-Klassik zum Benefizkonzert Mozart »Große Messe c-moll« in Rom kann man nachhören:
 
http://www.br-online.de/br-klassik/audio-muenchner-bach-chor-konzert-fuer-onna-rom-italien-ID1270731498329.xml

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13.4.2010 13:42

Münchener Bach-Chor

Packende Tragödie (Michael Stallknecht, Süddeutsche Zeitung, 06.04.2010)

Die Matthäuspassion mit dem Münchener Bach-Chor

Die Aufführung der Matthäuspassion am Nachmittag des Karfreitags, zur überlieferten Todesstunde Jesu, ist ja wesentlich eine säkularisierte Form der zeitgleichen Gottesdienste. Und im Falle des Münchener Bach-Chors selbst schon eine mächtige Tradition. Steht Hansjörg Albrecht am Pult, versteht man unmittelbar, warum. Konsequent deutet er die Passion vom biblischen Text her, als dessen Vergegenwärtigung und Erneuerung im Hier und Jetzt.
Mit geteiltem Chor wie Orchester, dem Bach Collegium München, setzt Albrecht die Doppelchörigkeit radikal um: Während die Chöre als Handlungsträger zupackend direkt agieren, erscheinen die gemeinsamen Choräle durch den mitsingenden Jugendchor klanglich neutralisiert, spiegeln auch altersmäßig eine Gemeinde. Der Dirigent, selbst am Cembalo, verschmilzt schon optisch zur Einheit mit dem dort postierten Evangelisten. Und findet in Daniel Johannsen eine großartige Stimme seiner selbst: Jedes Wort mit Bedeutung füllend, ist Johannsen - wie einst an gleicher Stelle Peter Schreier - der seltene Fall eines Tenors, bei dem Leichtigkeit nicht mangelnde Kraft, sondern wirklich Timbre ist. Der noch junge Sänger verfügt nicht nur über den Mut zu jedem Ausdruck, sondern auch stimmlich über eine Dramatik, die Arioses einzulösen und Rezitative bis zu lastender Schwere zu steigern vermag. Da vergisst man fast, dass die Aufführung für ihr Repräsentationsbedürfnis wohl ein bisschen jung besetzt ist und die Solisten meist noch mit - lösbaren - technischen Problemen kämpfen. Auch wenn Arien-Tenor Julian Prégardien über eine außergewöhnlich klangschöne Mittellage und Elisabeth Kulman über einen selten tiefen Alt verfügt. Jochen Kupfer sucht als Jesus allzu voreilig das Weihevolle, drückt auch stimmlich manchmal nach.
Ansonsten aber beglückt und berührt diese Matthäuspassion wie kaum eine zuvor. Albrecht grenzt klare Szenenbilder ab, denen Arien wie Choräle untergeordnet sind, und überrumpelt immer wieder mit unerhörten Details in Klanglichkeit und Agogik, die nie erzwungen wirken. Der Orchesterklang ist so dicht wie durchhörbar. Über dreieinhalb Stunden hinweg entwickelt Albrecht einen nahezu visionären, stets noch flexiblen Zeitverlauf: Nach einem grandios zügigen ersten Teil verlangsamt er den zweiten zunehmend unerbittlich. Der Hörer wird buchstäblich auf einen Kreuzweg gezwungen, dessen Ende so vorhersehbar wie furchterregend ist. Albrecht begreift Passion als Tragödie. Der langen Pause nach dem Tod Jesu folgt kreisende Klage in aufgehobener Zeit. Als gebe es kein Morgen mehr, keine Auferstehung. Vom Münchener Bach-Chor aber wünscht man sich noch viele solcher Nachmittage.

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21.12.2009 07:18

Münchener Bach-Chor

Hochtourig (Klaus P. Richter, Süddeutsche Zeitung, 20.10.2009)

Hochtourig

Ein gelungener Saisonauftakt von Bach-Chor und Bach-Collegium

„…Mit Chor und Solisten aber gestaltete Albrecht die verschiedenen
Ebenen von Haydns spätem Werk zwischen Aufklärungs-Ethos, barocker
Rhetorik und dem frischen Atem der Wiener Klassik. Auch das Pathos der
englischen Händel-Tradition, die Haydn auf seinen Englandtourneen so
beeindruckt hatte, fehlte nicht. Im Chor „Stimmt an die Saiten" ließ es
Albrecht auftosen, im Terzett „Dem kommenden Tag" stahl das Chorforte
den Solisten fast die Töne. Aber in „Verzweiflung, Wut und Schrecken"
zeigte sich auch, wie gut der Stimmkultur das Training mit einem
breiten stilistischen Repertoire tut. ... Ein gelungener Saisonauftakt.“

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21.12.2009 07:17

Münchener Bach-Chor

Paradies ohne Jubelgetöse (Gabriele Luster, Münchner Merkur, 20.10.2009)

Der Münchener Bach-Chor mit Haydns „Schöpfung“
„… Mit
einer lebendigen Aufführung der „Schöpfung" leistete er
(Anmerk.d.Redak. der Münchener Bach-Chor) am Sonntag, im gut besuchten
Herkulessaal seinen Tribut- zum Haydn-Jahr. Unter Hansjörg Albrechts
Leitung sang der Chor seinen Part nicht nur klangsensibel, sondern mit
einer angenehmen Leichtigkeit und Flexibilität. Nichts wirkte
dramatisch überreizt, keine Biederkeit machte sich breit, kein
übersteuertes Jubelgetöse störte. Natürlich und mühelos fügten sich die
gut ausbalancierten Stimmen in den exakt einstudierten Fugen
zueinander. Dabei setzte Albrecht auf flottes Tempo bei „Die Himmel
erzählen die Ehre Gottes“ und ging „Vollendet ist das große Werk“
beinahe spritzig an….“

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21.12.2009 07:16

Münchener Bach-Chor

Freundschaft vor "Sohnespflicht" (Markus Laimer, Dolomiten Zeitung 03.08.2009)

Händels Oratorium "Saul" begeistert Publikum im Brixener Dom

„In der genialen Verbindung von Kirchenmusik, Oper und Konzert - das
zeigt sich auch heute, 250 Jahre nach dem Tod von Georg Friedrich
Händel - besteht die großartige Wirkung seiner Oratorien. Der Münchener
Bach-Chor und das Bach Collegium München unter der Leitung von Hansjörg
Albrecht machen es in der Aufführung des Oratoriums "Saul" im Brixener
Dom einmal mehr deutlich. ... Mit energischen Gesten spornt Dirigent
Hansjörg Albrecht die Musiker und Sänger zu Höchstleistungen an. Vor
allem der Münchener Bach Chor bedarf seiner, um dem englischen
Originaltext markante Akzente zu entlocken. Dabei wirken die Sänger im
Vergleich mit den Musikern und Solisten etwas träge und unklar,
wenngleich sie an der hervorragenden Gesamtwirkung entscheidenden
Anteil haben. ... Die Musiker beteiligen sich gekonnt an der Wirkung
des dramatischen Geschehens und geben in den rein instrumentalen
Sinfonien Kostproben ihrer Virtuosität.“

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21.12.2009 07:15

Münchener Bach-Chor

Makeloser Strahlender Glanz (Münchner Merkur, Juni 2009)

AbschIuss der Tölzer Orgeltage:

Großer Applaus für Münchner Bach-Chor und Hansjörg Albrecht


„… es begann mit Bachs Motette „Lobet den Herrn, alle Heiden und endete
mit dem großartigen „Jesu meine Freude“. Mit einem lebendigen und
dynamisch schillernden Klangbild, einer makellosen Akzentuierung und
einem auf den kleinsten Wink reagierenden Chor meisterte Albrecht alle
Tücken der Partitur. Sie verlangt äußerste Präzision und ein Höchstmaß
an ausgefeilter Phrasierung, um die Strahlkraft Bach'scher Musik
einstehen zu lassen.“

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21.12.2009 07:14

Münchener Bach-Chor

Herr, lass‘ regnen. Der Münchener Bach-Chor mit Mendelssohns „Elias“ (Süddeutsche Zeitung, Helmut M

„… Aber wenn man dann die perfekt gesetzten und vom Bach-Chor,
begleitet vom Instrumentalensemble des Bach-Collegiums, durchaus
kongenial vorgetragenen Chorpartien so musikalisch schlüssig und
stimmtechnisch untadelig vorgesetzt bekommt, dann verblassen manchmal
die solistischen Abschnitte als pure Erzählstücke oder gar
Lückenfüller. Chorchef und Dirigent Hansjörg Albrecht hatte wieder
alles gewohnt präzise im Griff, motivierte die Laienschar zu
professioneller Anstrengung. Welche keine geringe ist angesichts des
enormen Umfangs von fast drei Stunden und der sehr plastisch
formulierten Geschichte vom dürstenden Volk und dem christlichen
Heilsbringer Elias …“

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21.12.2009 07:11

Münchener Bach-Chor

„Tod und Auferstehung“

Es wird eine Saison der Besinnung auf das Wesentliche.

Leben, sterben und wieder neu geboren werden liegen dicht beieinander.

Mit
der Vergänglichkeit beschäftigten sich nicht nur Dichter wie Dante,
Goethe, Hölderlin und Mann, Maler wie Bosch, Rubens, Goya und Picasso,
sondern vor allem auch Musiker wie Bach, Mozart, Brahms und Verdi -
Musik berührt unmittelbar.

Es mag verwundern, dass in
der Mehrzahl der wirklich bedeutenden großen (Chor-)Werke der Fokus auf
dem Thema des Abschiednehmens und Loslassens liegt - die Reihe der
entsprechenden Kompositionen reicht von der Renaissance bis zum Beginn
des 21.Jahrhunderts. Die größten Komponisten haben sich mit den Themen
Requiem, Stabat Mater, Passion, Untergang und Weltschmerz in
unterschiedlichster Weise auseinandergesetzt.

„Eröffne
den feurigen Abgrund, o Hölle“: Das Jüngste Gericht hat viele tausend
Gesichter und wird in unterschiedlichsten Facetten geschildert. „Ich
will euch trösten“ heißt es bei Johannes Brahms und Joseph Haydn
beginnt sein universelles Oratorium „Die Schöpfung“ mit der Darstellung
des Chaos; erst danach „ward es Licht“ und neues Leben konnte entstehen
- Auferstehung und Neuschöpfung als ewig zu bestaunendes Wunder!

Seien
Sie uns wieder ein treues, begeisterungsfähiges Publikum, lassen Sie
sich mitnehmen und tauchen Sie mit ein in den Kosmos der großen
sakralen Tondichtungen!

Hansjörg Albrecht

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10.9.2008 10:09

Münchener Bach-Chor

Saison 2008/09 - Freude

Es wird eine Saison der Jubiläen:

850 Jahre München, 55 Jahre Münchener Bach-Chor, 35 Jahre Bach Collegium München und zudem der 250. Todestag Händels, der 200. Geburtstag von Mendelssohn-Bartholdy sowie der 100. Geburtstag von Messiaen. Unsere Konzertprogramme konzentrieren sich daher auf zahlreiche Querverbindungen innerhalb der „Modern(en) / München(er) / Bach / Tradition“.

In München weilten Mozart & Mendelssohn, deren intensivem Studium der großen Werke Bachs & Händels wir herrlichste oratorische Schöpfungen verdanken. Strauss & Orff gelten als die Aushängeschilder für das künstlerische Schaffen der bayerischen Musikmetropole und trugen ebenso wie Poulenc & Messiaen - der Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste war - mit ihrer jeweils ureigenen Klangsprache zum Farbenrausch des 20. Jahrhunderts bei.

Seien Sie uns herzlich willkommen!

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